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Beschreibung
der Fliehkraftpumpe
(Träheitsaktives Schwungsystem)
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Der
Bahnverlauf der Exzentergewichte
Die variierende Geschwindigkeit der Exzentergewichte
im Umlauf
Damit variiert die Beschleunigung der Exzentergewichte
im Umlauf
Auswirkung der Fliehkraft auf die Exzentergewichte
Die Steuerung der Fliehkraftpumpe
Bahnvergleich
Ruhezustand
- Aufbau
und Funktion -

Zwei Zahnradrotoren
sind auf einem Rotorträger drehbar gelagert. Der Rotorträger ist
seinerseits auf der Steuerachse drehbar gelagert. Die Zahnradrotoren
greifen in das Steuerzahnrad und rollen um dieses herum ab.
Auf den Zahnradrotoren sind spiegelsymmetrisch zur Steuerachse Exzentergewichte
angebracht.
Der
Bahnverlauf der Exzentergewichte (Übersicht)
Während einem
Umlauf der Rotoren um das Steuerzahnrad bewegen sich die Exzentergewichte
auf einer bestimmten Bahn, die exzentrisch zur Steuerachse verläuft.
Diese Bahn
ergibt sich aus 2 Rotationen, die ineinander "geschachtelt" sind.
Die Exzentergewichte drehen sich um die Achsen der Zahnradrotoren
und diese drehen sich um die Steuerachse (Aufsicht):

Wir unterteilen
diese Bahn gedanklich in zwei Sektoren. Im ersten Sektor wird das
Exzentergewicht enger an die Steuerachse herangezogen (Einholphase).
Im zweiten Sektor dreht sich das Exzentwergewicht von der Steuerachse
weg nach außen (Abschleuderphase).
Verdeutlichen
Sie sich die Abläufe mit einem kleinen Demo-Programm!
Die
variierende Geschwindigkeit der Exzentergewichte im Umlauf (Übersicht)
Wenn sich
der Rotorträger mit konstanter Geschwindigkeit dreht, variiert die
Geschwindigkeit der Exzentergewichte während eines Bahnumlaufs.
Wenn die Exzentergewichte außen sind, addiert sich die Geschwindigkeit
der zwei ineinander geschachtelten Rotationen (Aufsicht):

Wenn die Exzentergewichte
innen sind ist die Geschwindigkeit der Sub-Rotation verschwunden
(Aufsicht):

Mit
der Geschwindigkeit variiert die Beschleunigung der Exzentergewichte
im Umlauf (Übersicht)
Wenn der Rotorträger
mit konstanter Geschwindigkeit dreht, bewegen sich die Zahnradrotoren
durch die Quadranten Q1, Q2, Q3 und Q4.
Die Stellung der Exzentergewichte zeigt, dass das Exzentergewicht
in der Einholphase gebremst und in der Abschleuderphase beschleunigt
wird:

Geschwindigkeit
ist Weg pro Zeit.
Durch die Bewegung des Zahnradrotors im Quadrant Q1 wird vom Exzentergewicht
mehr Weg zurückgelegt als in Q2. Das Exzentergewicht bremst auf
seinem Weg von Q1 nach Q2.
Entsprechend
ist das Exzentergewicht im Quadranten Q3 langsamer als in Q4. Es
beschleunigt auf seinem Weg von Q3 nach Q4.
Auswirkung
der Fliehkraft auf die Exzentergewichte (Übersicht)
Mit der Drehung
des Rotorträgers entsteht ein Fliehkraftfeld. Die Fliehkraft wächst
mit der Drehzahl quadratisch. Ihr Einfluss auf das Rotorträgersystem
ist drehzahlabhängig.
Wir betrachten die bewegten Exzentergewichte auf ihrer Bahn im Fliehkraftfeld:
In der Einholphase
bewegen sich die Exzentergewichte gegen das Fliehkraftfeld und werden
schwer. Haupt- und Subrotationsrichtung stimmen überein. Der Rotorträger
wird in diese Richtung gezogen. Das Exzentergewicht beschreibt eine
bremsende, implosive Bewegung. Der Radius wird kleiner, die Bahnkrümmung
enger. Das drehende System nimmt Trägheitsenergie aus dem Fliehkraftfeld
auf und beschleunigt(Pirouetteneffekt).

In der Abschleuderphase
bewegen sich die Exzentergewichte zunehmend in Feldrichtung und
werden schwerer im "Fall" nach außen. Der Radius wird größer, die
Bahnkrümmung weiter. Sie rollen quasi in das Fliehkraftfeld ab und
werden durch die Fliehkraft nach außen gepresst (ohne Energieaufwand
abgeschleudert). Haupt- und Subrotationsrichtung stimmen nicht überein.
Wenn die Richtungen
der beiden Rotationen übereinstimmt, ist das Exzentergewicht schwerer,
als wenn sie nicht übereinstimmt.
Das asymmetrische Größenverhältnis der Trägheitswerte der Exzentergewichte
in den beiden Phasen verursacht einen Zug in Hauptrotationsrichtung.
Er unterstützt eine Beschleunigung des Rotorträgers. Nach einem
Anschub bleibt das System unverhältnismäßig lange in Bewegung. Wenn
das drehende Rotorsystem ein bestimmtes Fliehkraftfeld aufgebaut
hat, kann es über eine Steuerung am laufen gehalten oder beschleunigt
werden.
Die
Steuerung der Fliehkraftpumpe (Übersicht)
Die Steuerung
verändert die Geschwindigkeit und damit die Beschleunigung der Exzentergewichte
auf ihrer Bahn. Sie verändert außerdem die Bahnen und deren Krümmung.
Sie verlagert den Trägheitsunterschied der Exzentergewichte zwischen
den beiden Phasen weiter ins Asymmetrische:
In der Einholphase
wird das Exzentergewicht durch die Steuerung stärker gebremst und
die Bahn wird zur Steuerachse hin enger (stärker Krümmung und stärkere
negative Beschleunigung). Der Piruetteneffekt in der Einholphase
wird dadurch "gravierender" und der Rotorträger beschleunigt stärker.
Der Einzug der Gewichte erfolgt nahezu ohne Arbeitsaufwand, weil
sich Sub- und Hauptrotations- Fliehkraftfelder gegenseitig neutralisieren.
Im Zentrum entsteht eine Art schwerelose Zone.
Der Vorzug (die Beschleunigung) der Rotation zieht die Subrotoren
am Steuerzahnrad entlang und die Exzentergewichte über den
inneren Kipppunkt. Am Kipppunkt bricht das Subrotations Fliehkraftfeld
relativ zum Hauptrotationsfeld zusammen. Die Hauptrotations-Fliehkraft
drückt die Exzentergewichte wieder nach außen.
In der Abschleuderphase
wird die Bahnkrümmung zusätzlich weiter und der Radius größer. Das
Exzentergewicht wird durch die Steuerung in den "Fall" ins Fliehkraftfeld
angeschoben (positive Beschleunigung) und erhält zusätzlichen Raum
seine gewonnene kinetische Energie in Bewegung umzusetzen. Der "Fall"
wird gerader und damit weniger gebremst. Das Hauptrotations-Fliehkraftfeld
baut das Subrotations-Fliehkraftfeld erneut auf.
Durch die
Steuerung erhalten wir in beiden Phasen ein Plus an Drehenergie.
Realisiert
wird die Steuerung durch eine Hin- und Her- Bewegung des Steuerzahnrades
(Hub). Es werden jeweils im entsprechenden Bahnsegment Zähne dazugegeben
oder abgezogen.
Bahnvergleich
(Übersicht)

Es ist also
entscheidend in welche Richtung das Steuerzahnrad zu einem bestimmten
Zeitpunkt im Bahnverlauf der Exzentergewichte bewegt wird. In der
Abbildung bewegt sich das Steuerzahnrad in der Einholphase in Gegenuhrzeigersinn,
in der Abschleuderphase mit dem Uhrzeigersinn.
Die Drehzahl des Rotorträgers bestimmt die Frequenz der Phasenwechsel.
Die Hubgeschwindigkeit der Steuerung muss auf die Drehzahl des Rotorträgers
abgestimmt sein.
Wird die Steuerung Phasenverschoben betrieben kommt der Rotor zum
stehen (Bremsung des Rotors).
Das rotierende
System saugt Drehmoment auf und die Trägheit des Systems (der Schwung)
steigt mit anwachsender Fliehkraft. Ohne Steuerung läuft die
Maschine bei gleichem Rotations-Impuls länger aus als starres
System gleicher Masse. Mit Steuerung beschleunigt das System.
Ruhezustand
(Übersicht)
Im Ruhezustand
bleibt das Rotorsystem stehen wenn die Steuerung betätigt wird.
Die Rotoren bewegen sich zwar hin und her, aber der Achsträger bewegt
sich kaum.
Es besteht keine kraftschließende Verbindung oder Übersetzung zwischen
dem Steuerzahnrad und dem Rotorsystem.

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Weitere Informationen
zu diesem Modell können Sie bei Prof. Alfred Evert nachlesen.
Hier finden
Sie die Betrachtungen
von Dipl. Physiker Dieter Bauer
Lesen Sie
auch Ausführungen der Dipl. Physikerin
Gabi Müller.
(Übersicht)
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