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Beschreibung
des mechanischen Drehmoment - Verstärkungsgetriebes nach
Würth
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Möglicher
Erklärungsansatz
Energiegewinnung mit Hilfe des Power-Gear-Boosters
Spezielle Rotorformen mit drehasymmetrischen Eigenschaften
Abbildung des Power-Gear-Boosters
Gegeben
sei folgende Anordnung (Ansicht von oben):

Zwei Rotoren sind frei
drehbar auf einem Achsträger gelagert. Der Achsträger
ist seinerseits drehbar auf einer starren Zentralachse gelagert.
Die Rotation erfolgt in der Horizontalen.
1. Bewegt man den
Achsträger in angegebener Weise gegen den Uhrzeigersinn, so
bleiben die umlaufenden Rotoren aufgrund ihrer Massenträgheit
in ihrer Raumorientierung für den Beobachter stehen. Bei einer
vollen Umdrehung des Achsträgers drehen sich die Rotoren relativ
zum Achsträger genau einmal. D.h. nach einer vollen Umdrehung
des Achsträgers
liegt der gleiche Abschnitt der Rotoren über dem Achsträger
wie vor der Umdrehung.
Achsträger:
1 Umdrehung => Rotor: 1 Umdrehung
2. Nun werden die
Rotoren in einem Übersetzungsverhältnis so auf die starre
Zentralachse verschaltet, daß sich die Rotoren bei einer Umdrehung
des gesamten Systems (des Achsträgers) nur noch 3/4 drehen.
Im Vergleich zu 1. werden die Rotoren in ihrer Drehung relativ zum
Achsträger also eine 1/4 Drehung zurückgehalten.

Die Übersetzung bewirkt,
daß ein Massepunkt (z. B. A) bei einer Umdrehung des Achsträgers
eine 1/4 Umdrehung auf dem Rotor in die Gesamtrotationsrichtung
nach vorne wandert. Relativ zum Achsträger bewegt sich der
Rotor langsamer als unter 1, aber in die selber Richtung.
Achsträger:
1 Umdrehung => Rotor: 3/4 Umdrehung
Für den
Beobachter entsteht eine Art Paradoxon:
Obwohl sich die Rotoren
langsamer drehen (bezüglich des Achsträgers) erscheinen
sie schneller, weil sie sich pro Umlauf 1/4 Umdrehung in die Richtung
der Gesamtrotation bewegen. Entscheidend ist also die Perspektive!
Vom Achsträger aus dreht der Subrotot langsamer, von Aussen
gesehen schneller.
3. Der Clou: Durch
diesen Aufbau lässt sich die Apparatur leichter beschleunigen
als wenn die gesamte Masse starr wäre. Das dürfte normalerweise
nicht sein, weil man ja Reibungsverluste durch die Riemen hat.
Möglicher
Erklärungsansatz (Übersicht)
Aufgrund
der Massenträgheit haben die Rotoren das Bestreben sich pro
Umlauf einmal ganz zu drehen. Weil die Rotoren kontinuierlich um
eine 1/4 Umdrehung zurückgehalten werden, entsteht eine permanente
Kraftwirkung, die diesem Zwang entgegenwirkt.

Das System läßt
sich dadurch leichter beschleunigen. Das ist der Münchhausen-Effekt.
Der Münchhauseneffekt tritt
kontinuierlich auf, weil die Rotoren pro Umlauf 1/4 Umdrehung zurückgedreht
werden. Das Anschub-Plus ist damit kontinuierlich gewährleistet.
Man erreicht eine mechanische
Energieverstärkung, die sich als erhöhtes Drehmoment äußert
(mehr Schwung bzw. größere Wucht bei Beschleunigungs-Veränderung).
Diese Verstärkung kann in allen vorstellbaren Kontexten verwendet
werden, tritt aber nur in Beschleunigungszuständen auf. Die
Drehzahl des Systems muß deshalb schwanken.
Energiegewinnung
mit Hilfe des Power-Gear-Boosters (Übersicht)
Um mit dem System Energie
zu gewinnen wird es wie beschrieben beschleunigt (leicht) und anschließend
bei abgeschalteter Steuerung (Übersetzung) mit starren Rotoren
(schwer) gebremst.

Die Steuerung wird abgeschaltet,
indem die Verbindung zur starren Zentralachse entkoppelt wird. Die
Rotoren sind mit Sperrlagern versehen, so daß sie bei der
Bremsung des Systems nicht in die Gesamtrotationsrichtung weiterdrehen
können und das System wie eine starr verbundene Einheit ausläuft.
Eine weitere Erklärung dazu von Felix Würth finden Sie
hier.
Spezielle
Rotorformen mit drehasymmetrischen Eigenschaften (Übersicht)
Um das beschriebene System
wirkungsvoller zu machen werden als umlaufende Rotoren und auch
für den Achsträger Formen verwendet, die drehasymmetrische
Eigenschaften besitzen.
Drehasymmetrisch bedeutet,
daß die Form sich bei gleichem Impuls (Anschub) in die eine
Richtung länger dreht als in die andere Richtung. Eine normale
symmetrische Schwungscheibe dreht sich in beide Richtungen gleich
lang.
Drehasymmetrische Eigenschaften
lassen sich auf die Wirkung von Fliehkräften während der
Rotation zurückführen. Sie können durch die Form
so umgelenkt werden, daß sie bei der Drehung in eine Richtung
mit beschleunigen und entsprechend in die andere Richtung bremsen.
Man kann diese Wirkung
verstehen, wenn man als Beispiel folgende Bumerangformen betrachtet:

Die Fliehkraft drückt
die Spitze des einzelnen Bumerangs während der Rotation nach
außen. Dieser Druck überträgt sich so, daß
die ganze Form nach vorne gedrückt wird.
Man kann diese Wirkung
spüren, wenn man einen Hammer mit ausgestrecktem Arm am Griffende
festhält und sich dabei um die eigene Achse dreht. Das schwere
Ende des Hammers zeigt einmal in Rotationsrichtung und einmal entgegengesetzt.
Das eine mal hemmt das aufkommende Gewicht die Drehung, das andere
mal unterstützt es sie.
Lesen Sie einen Artikel
von Felix Würth zur Drehträgheitasymmetrie.
Abbildung
des Power-Gear-Boosters (Übersicht)

Die beiden Rotoren sind
überlappend angeordnet. Der Achsträger ist wie die Rotoren
für ein drehasymetrisches Verhalten konzipiert. Mit diesem
Modell wird in beschriebener Weise mechanisch Energie gewonnen.
Problem: Die schwankende
Geschwindigkeit ist unpraktisch, eine konstante Drehzahl ist wichtig
für die Nutzbarkeit. Beim Trägheits-Aktiven-Schwungsystem
ist das verwirklicht.
Patent
Das Patent (Nr. 5) können Sie hier
in gezipter Form im PDF Format herunterladen (208KB).
Wissenschaftliche
Diskussion
Eine Berechnung dieses
Modells mit der klassischen Newtonschen Mechanik liegt als Disskussionsgrundlage
vor (englisch).
Hier finden Sie einen Bericht
zum Nachbau des Vorläufers des Verstärkungsgetriebes.
Felix Würth beschreibt dieses Modell in dem Buch "Die
Energiemaschine". Alexander Bucher hat dieses Modell im Rahmen
einer Schüler-Projektarbeit in der 12. Klasse 1998 an der Freien
Waldorfschule Wangen i.A. angefertigt. Der Physiker Dieter Bauer
setzt sich hier
mit dessen Versuchen auseinander (englisch).
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